Was muss ich beachten?

Wenn ihnen ein chrirugischer Eingriff bevorsteht und sie den Termin kennen, können sie sich durch das Herunterfahren der Marcumar-Dosis vorbereiten. Ihr Arzt wird ihnen dabei zur Seite stehen und sie beraten. Wenn eine Operation plötzlich und akut notwendig wird, erschrecken sie nicht. Man kann die Wirkung von Marcumar durch Blutplasmainjektionen ganz schnell aufheben. Je nach INR Wert und der bis zur OP verbleibenden Zeit kann auch eine oral gegebene bestimmte Menge von Vitamin K ausreichen. Wenn sie ihren INR Wert selbst messen wird die Vorbereitung zur OP etwas leichter. Dann setzen sie eine oder auch 2 Wochen vor der OP das Marcumar ab und messen dann alle 2 Tage ihren INR Wert, bis sie außerhalb ihres therapeutischen Bereichs liegen. Dann beginnen sie Heparin zu spritzen. Der Arzt wird ihnen sagen wann die letzte Heparin Spritze zu setzen ist und auch ab wann sie nach dem Eingriff wieder Heparin spritzen dürfen. Sie beginnen dann auch mit der Einnahme von Marcumar. Sobald sie ihren therapeutsichen Bereich wieder erreicht haben, können sie die Heparin Spritzen absetzen.  Denken sie daran ihre Marcumar Unterlagen, Messgerät, Arztbriefe- und Befunde mit ins Krankenhaus zu nehmen. Weisen sie lieber einmal zuviel daraufhin, daß sie Marcumar-Patient sind - als einmal zu wenig. Vergewissern sie sich jedes mal wenn jemand mit einer Spritze auf sie zukommt, daß die Injektion entweder subkutan oder intervenös erfolgen wird, solange sie unter Marcumar stehen. 

 

DOAK Patienten besprechen sich rechtzeitig mit Ihrem Arzt. Meistens setzt man 24 Std (in manchen Fällen auch 48 Std.) vor dem Eingriff die Tablette ab. Sobald die Blutung nach dem Eingriff gestoppt ist, wird der Arzt Sie informieren und Sie können dann wie gewohnt ihre Tabletten wieder nehmen.