Bier oder Wein ?

Was trinken Sie denn lieber? Dies ist die einzig korrekte Antwort auf die Titelfrage. Vielleicht wird Ihre Antwort dann aus anderen Beweggründen als der Marcumartherapie beantwortet. Ansonsten ist auch hier die wichtigste Regel: möglichst gleichmässig. Mal abgesehen davon, dass man generell viel trinken sollWinken bleibt es Ihnen überlassen.Wenn Sie gern jeden Abend ein Bierchen trinken, tun Sie es auch weiterhin. Wenn Sie sich aber gern mal zu einem Fest " die Kante geben" möchten, dann sollten Sie vorsichtig sein. Erst wenn alles andere mit der Ernährung und der Marcumardosis wirklich in trockenen Tüchern ist, können Sie mal sachte ausprobieren, wie sich eine etwas größere Menge Alkohol auswirkt. Für uns Marcumar Patienten ist eine größere Alkoholmenge ja von den Grunderkrankungen her, schon problematisch. Denn Alkohol wirkt gefäßerweiternd, blutdrucksteigernd etc. etc. Mein Vorschlag: kalter Tee mit Eis im Whiskyglas bringt Sie cool über die Party und Sie dürfen sich so oft nachschenken wie Sie wollen. Vitamin K wird in der Leber verstoffwechselt und Alkohol auch. Wir haben also allen Grund unsere Leber nicht mehr zu belasten, als das unbedingt notwendig ist. Selbstmesser haben es da etwas einfacher. Denn kaum ein Patient geht zu seinem Arzt und sagt: Herr Doktor messen Sie mal ich habe gestern gesoffen...  Wenn man selbst messen kann, tut man das und richtet sich zukünftig nach dem angezeigten Messergebnis. Zu uns selbst sind wir in der Regel ehrlichLächeln! Seien Sie mutig und auch zu ihrem Arzt ehrlich, denn nur dann kann er ihnen wirklich helfen. Manchmal kommt man allein nicht wirklich weiter!

Für die Patienten der DOAK Therapie sind uns keine Vorschriften bekannt und Erfahrungswerte haben wir zu diesem Thema auch nicht, denn da man nicht messen kann, kann man auch nicht wissen, ob Trinken von Alkohol sich wie auch immer auswirkt.